
Haflinger: Bergpferd mit heller Mähne und starkem Körper
10. September 2026Das Hausschaf wirkt auf der Weide oft ruhig, doch seine Augen behalten die Umgebung im Blick. Sein dichtes Fell und sein leises Blöken sind vielen Menschen vertraut. Dabei steckt hinter dem sanften Anblick ein Tier mit feinen Sinnen. Zudem hält es engen Kontakt zu den anderen Schafen seiner Herde.
Dichte Wolle und ein weiter Blick
Hausschafe unterscheiden sich je nach Rasse stark in Größe, Farbe und Fell. Einige tragen lockige Wolle, andere haben kurzes Haar. Auch Hörner kommen bei manchen Rassen vor, während andere hornlos sind. Die seitlich stehenden Augen bieten einen weiten Blick über die Weide. Dadurch können die Tiere Bewegungen um sich herum früh bemerken. Ihre schmalen Lippen helfen ihnen, Gräser dicht am Boden aufzunehmen. Schließlich tragen feste Klauen ihren Körper auch über unebenes Gelände.
Das Schaf von Kopf bis Klaue
- Wissenschaftlicher Name: Ovis aries
- Größe: 65 bis 127 Zentimeter Schulterhöhe, je nach Rasse
- Gewicht: 20 bis 200 Kilogramm, je nach Rasse
- Lebensraum: Weiden, Almen und Höfe in vielen Teilen der Welt
- Nahrung: Gräser, Kräuter und Heu
- Besonderheiten: ausgeprägtes Leben in der Herde und große Vielfalt an Rassen
Von Südwestasien auf Weiden rund um die Welt
Hausschafe gehen auf Wildschafe aus Südwestasien zurück und werden heute in vielen Teilen der Welt gehalten. Menschen züchteten sie über viele Jahrtausende für Wolle, Milch und Fleisch. Inzwischen leben sie in sehr verschiedenen Regionen, von grünen Wiesen bis zu trockenen Weiden. Dort brauchen sie genug Futter, Wasser und Schutz vor Regen oder starker Sonne. Auf Almen können sie im Sommer große Flächen beweiden. Deshalb prägt ihre Haltung auch die Nutzung vieler offener Weideflächen.
Gräser fressen und später wiederkäuen
Das Hausschaf zupft auf der Weide Gras und Kräuter mit seinen beweglichen Lippen ab. Im Stall erhält es oft Heu als Futter. Außerdem muss stets frisches Wasser bereitstehen. Nach dem Fressen legt es häufig eine Pause ein und kaut zuvor geschluckte Nahrung erneut. Dadurch kann es die Fasern aus Pflanzen besser nutzen. Bei zusätzlichem Futter kommt es auf die Rasse und den Bedarf des Tieres an. Daher sollte die Menge zur Haltung und zum jeweiligen Schaf passen.
Blöken, Nähe und wachsame Blicke
- Hausschafe bleiben gern in der Nähe ihrer Herde.
- Ebenso halten Muttertiere und Lämmer auch über Rufe Kontakt.
- Sie beobachten ihre Umgebung mit weit seitlich stehenden Augen.
- Wenn Gefahr droht, suchen sie meist rasch die Nähe der anderen Tiere.
Wachsamkeit und Zusammenhalt schützen Schafherden
Das Hausschaf achtet beim Grasen auf Signale der anderen Tiere. Deshalb kann eine plötzliche Bewegung in der Herde seine Aufmerksamkeit rasch auf eine mögliche Gefahr lenken. Hast du schon einmal beobachtet, wie ein Schaf auf die Bewegung seiner Herde reagiert? Erzähl uns, welche Reaktion dir dabei besonders aufgefallen ist!




