
Malaienbär: Kleiner Kletterer mit kräftigen Pfoten
13. August 2026Die Mähnenrobbe lebt an der Küste von Südamerika und jagt im Meer. Im Wasser und an Land sind ihre Ohren und starken Vorderflossen gut zu sehen. Doch an Land ist sie trotz ihres hohen Gewichts recht flink. Sie nutzt ihre kräftigen Flossen, um sich im Wasser schnell voranzutreiben und lange Strecken zu schwimmen. Außerdem kann sie tief tauchen, um Beute am Meeresgrund zu finden. Nach der Jagd zieht sie sich oft in großen Gruppen auf Felsen oder Sandstrände zurück und ruht dort in der Sonne, während ihr Fell langsam trocknet.
Kräftiger Hals und sichtbare Ohren
Mähnenrobben haben einen langen Leib, einen großen Kopf und starke Flossen. Ebenso tragen erwachsene Männchen eine dichte Mähne an Hals und Brust. Weibchen sind viel kleiner und haben keine solche Mähne. Das kurze Fell kann hellbraun, gelbbraun oder dunkelbraun sein. Zudem sind ihre kleinen Ohren von außen gut zu sehen. An Land stellen sie die hinteren Flossen unter den Leib. Darum können sie auf Felsen und am Strand recht sicher laufen.
Maße und Merkmale der Robbe
- Wissenschaftlicher Name: Otaria flavescens
- Größe: Männchen 200 bis 250 Zentimeter, Weibchen durchschnittlich 200 Zentimeter
- Gewicht: Männchen 200 bis 350 Kilogramm, Weibchen 140 bis 150 Kilogramm
- Lebensraum: Küsten, Sandstrände, Kiesflächen, Felsen und Klippen in Südamerika
- Nahrung: Fische, Tintenfische, Krebse und weitere wirbellose Meerestiere
- Besonderheiten: sichtbare Ohrmuscheln und eine dichte Mähne bei ausgewachsenen Männchen
An beiden Küsten Südamerikas
Mähnenrobben stammen aus Südamerika und leben am Pazifik sowie am Atlantik. Zusätzlich reicht ihr Gebiet von Peru um die Südspitze bis nach Brasilien. Sie ruhen auf Sand, Kies und flachen Felsen am Wasser. Zum Beispiel nutzen sie Klippen, Felsbänke und kleine Tümpel. Für die Paarung kommen viele Tiere in großen Gruppen an Land. Außerdem jagen sie oft im flachen Meer nah der Küste.
Fische und Tintenfische als Beute
Die Mähnenrobbe frisst vor allem Fische, Tintenfische und Krebse. Sie hält sich meist in Küstennähe auf und durchstreift das flache Wasser auf der Suche nach Nahrung. Ihre Augen und Barthaare helfen ihr bei der Jagd. Danach packt sie Fische mit den Zähnen und schluckt kleine Beute oft ganz. Bei großen Schwärmen jagt sie mit anderen Robben. Somit passt sie ihre Kost an das Futter vor Ort an.
Laute Kolonien und feste Reviere
- Mähnenrobben leben oft in Gruppen und ruhen gemeinsam an der Küste.
- Dabei bewachen große Männchen ihr Gebiet und warnen andere Bullen mit lauten Rufen.
- Weibchen bringen meist ein Junges zur Welt und säugen es.
- Da die Kolonien sehr groß sind, finden Mütter ihr Junges mit Rufen und über den Geruch wieder.
Flossenhaltung unterstützt die sichere Temperaturregelung
Die Mähnenrobbe passt ihre Körperhaltung an Wärme und Kälte an. Dabei streckt sie bei Hitze eine Hinterflosse aus und gibt mehr Wärme an die Luft ab. Was fällt dir an der Haltung einer ruhenden Mähnenrobbe zuerst auf? Dann teile deine Beobachtung mit uns und verrate, welche Stellung ihre Flossen dabei haben!




