
Shetlandpony: Robuste Pferderasse mit Kraft und Ausdauer
1. Oktober 2026Das Gemeine Rothörnchen ist klein, macht sich aber mit lauten Rufen deutlich bemerkbar. Dabei geht es oft um den Schutz seiner Vorräte. Denn das Tier legt Futter für den Winter zurück und hält fremde Hörnchen von seinem Lager fern.
Rotbraunes Fell und ein heller Augenring
Gemeine Rothörnchen sind am Rücken meist rotbraun und am Bauch weiß. Im Sommer zeichnet sich ein dunkler Streifen an den Seiten ab. Zudem fällt ein heller Ring um die Augen auf. Außerdem erleichtern ihre spitzen Krallen das Klettern. Der buschige Schwanz hilft ihnen, auf schmalen Ästen die Balance zu halten. Beim Fressen sitzen sie oft aufrecht, mit den Pfoten dicht vor der Brust.
Sechs Eckdaten zum kleinen Geschöpf
- Wissenschaftlicher Name: Tamiasciurus hudsonicus
- Größe: 17–23 cm Körperlänge, Schwanz bis 16 cm
- Gewicht: 145–260 g
- Lebensraum: Nadelwälder, Mischwälder und Laubwälder Nordamerikas
- Nahrung: Baumsamen, Nüsse, Pilze, Früchte, Knospen und gelegentlich tierische Kost
- Besonderheiten: Legt Futtervorräte an und hält keinen Winterschlaf
Von Alaska bis in die Appalachen
Gemeine Rothörnchen sind in Nordamerika heimisch und leben von Alaska über Kanada bis in Teile der USA. Dort kommen sie auch in den Rocky Mountains und den Appalachen vor. Sie klettern von Ast zu Ast und laufen auch auf dem Boden. Bei Gefahr fliehen sie rasch auf einen Baum. Ihre Nester liegen in Baumhöhlen oder bestehen aus Zweigen, Gras und Moos. Ebenso nutzen sie alte Höhlen von Spechten als Nest. Dadurch finden sie Schutz vor Wind und Schnee. Bei Kälte sind sie oft nur kurz auf der Suche nach Futter. Dann ziehen sie sich in ihr Nest zurück.
Zapfen als Futter und Wintervorrat
Das Rothörnchen frisst vor allem die Samen von Nadelbäumen. Dafür hält es den Zapfen mit den Pfoten fest und nagt die Schuppen ab. Dabei bleiben die Schuppen als Reste am Boden liegen. Es sucht sein Futter im Baum und auf dem Boden. Zudem nimmt es Nüsse, Pilze, Beeren und junge Knospen zu sich. Auch Insekten oder Vogeleier können auf seinem Speiseplan stehen. Im Herbst legt es am Waldboden Vorräte aus ganzen Zapfen an. Dafür nutzt es schattige Stellen, an denen die Zapfen kühl und feucht bleiben. Deshalb öffnen sich die Zapfen dort nicht so rasch und behalten ihre Samen.
Lautes Rufen und ruckartige Schwanzbewegungen
- Gemeine Rothörnchen vertreiben fremde Hörnchen mit lauten Rufen aus ihrem Revier.
- Dazu bewegen sie ihren Schwanz oft ruckartig hin und her.
- Auch im Winter suchen sie tagsüber nach Futter und halten keinen Winterschlaf.
- Die Weibchen ziehen ihre Jungen allein in einem geschützten Nest auf.
Vorausschauend sammeln und Wintervorräte verteidigen
Das Rothörnchen zeigt den Nutzen früher Vorsorge für Zeiten mit wenig Futter. Somit regt es dazu an, Vorräte rechtzeitig anzulegen und sinnvoll zu nutzen. Hast du sie schon beim Sammeln von Zapfen beobachtet? Dann berichte uns, wie die Tiere ihre Vorräte angelegt haben.




