
Mähnenrobbe: Kräftige Ohrenrobbe an Südamerikas Küsten
20. August 2026Das Erdferkel fällt durch seine lange Schnauze, die großen Ohren und den starken Leib gleich auf. In der Nacht sucht es den Boden nach Ameisen und Termiten ab. Dabei öffnet es selbst harte Nester mit seinen breiten Grabklauen.
Lange Schnauze und starke Grabfüße
Erdferkel besitzen einen starken Rumpf, einen gewölbten Rücken und einen langen, dicken Schwanz. Gleichzeitig läuft ihre lange Schnauze schmal zu und endet in einer weichen Nase. Ihre großen Ohren können sie einzeln drehen. Vorne haben sie vier Zehen, hinten fünf. Außerdem wirken ihre breiten Nägel beim Graben wie kleine Schaufeln. Unter dem dünnen Fell liegt eine feste Haut. Diese feste Haut schützt sie beim Graben vor Staub und Bissen.
Kennzahlen zum grabenden Insektenfresser
- Wissenschaftlicher Name: Orycteropus afer
- Größe: 100 bis 130 Zentimeter Körperlänge
- Gewicht: 40 bis 65 Kilogramm
- Lebensraum: Savannen, Grasland, Buschland und lichte Wälder südlich der Sahara
- Nahrung: vor allem Ameisen und Termiten
- Besonderheiten: einzige lebende Art der Röhrenzähner und bis zu 30 Zentimeter lange Zunge
Zwischen Savannen und lockeren Böden
Erdferkel stammen aus Afrika und leben in weiten Teilen des Festlands südlich der Sahara. Ihr Gebiet reicht vom Westen über den Osten bis weit in den Süden des Kontinents. Zum Beispiel wählen sie Orte mit tiefem Boden, in dem sie leicht Baue graben können. Dennoch meiden sie harten Fels, denn dort können sie kaum tiefe Gänge anlegen. Ein großes Angebot an Ameisen und Termiten ist für ihr Vorkommen ebenso wichtig. Allerdings fehlen sie in reinen Wüsten und in sehr nassen Sumpfwäldern.
Termitennester gezielt öffnen
Das Erdferkel frisst meist Ameisen und Termiten. Zuerst riecht es am Boden und in der Luft nach Beute. Seine starken Klauen öffnen harte Hügel und Nester. Danach führt es die lange, klebrige Zunge tief in die Gänge. Das schmale Maul nimmt viele Insekten rasch auf. Zudem schließt es beim Fressen die Nasenlöcher, damit keine Erde eindringt.
Nächtliche Wege und sichere Erdbaue
- Erdferkel sind nachts wach und suchen vorwiegend allein nach Futter.
- Zusätzlich schlafen sie am Tag in Bauen, die sie selbst graben.
- Sie bekommen meist ein Junges und kümmern sich allein um den Nachwuchs.
- Bei Gefahr graben sie sich ein oder wehren Feinde mit starken Klauen ab.
Ausdauerndes Graben schafft wertvolle Rückzugsorte
Das Erdferkel zeigt, dass seine kräftige Grabkunst nicht nur dem eigenen Schutz dient. Schließlich finden auch Warzenschweine, Löffelhunde und Schlangen in verlassenen Bauen einen sicheren Rückzugsort. Was beeindruckt dich daran am meisten: die Kraft des Erdferkels oder der spätere Nutzen seiner Baue? Dann teile deine Wahl mit uns und verrate, welches Detail dich besonders überrascht!




